Erbenermittlung

in Deutschland und Polen

Die Ermittlung von Erben ist heute ein globales Unterfangen. Umfangreiche Migrationsbewegungen der letzten zwei Jahrhunderte und eine globalisierte Lebensweise haben viele Familien über Europa und mitunter über die ganze Welt verstreut. Die Suche nach Erben ist zu einer akribischen Detektivarbeit geworden, die besondere Fähigkeiten und Kenntnisse erfordert.

Dies habe ich zu meiner Aufgabe gemacht.

Erbenermittlung

in Deutschland und Polen

Neben der Erbenermittlung im gesamten deutschsprachigen Raum konzentriert sich meine Tätigkeit auf die Republik Polen. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1990er Jahre erfassten unterschiedliche und umfangreiche Migrationsbewegungen mehrere Millionen Menschen aus den ehemaligen preußischen Ostprovinzen bzw. den 1945 in den polnischen Staat eingegliederten ehemals deutschen Gebieten. Die Menschen wanderten in verschiedene Regionen Deutschlands aus, nach 1945 sowohl in die BRD als auch in die DDR, unter anderem mit dem Siedlungsschwerpunkt an Rhein und Ruhr.

Aktuell befinden sich lediglich Teile standesamtlicher und kirchlicher Urkunden in deutschen Zentralarchiven oder Standesämtern. Das Gros der Personenstandsurkunden (Geburts- Heirats- und Sterbeurkunden) und Kirchenbücher (Tauf-, Trauungs- und Begräbnisbücher) sowie weitere, für die Erbenermittlung und den Erbnachweis notwendigen Dokumente sind vor Ort verblieben und wurden in die polnischen Standesämter und Archive überführt. Da schätzungsweise jede dritte Familie in Deutschland ihre Wurzeln in den ehemaligen deutschen Ostgebieten hat, von denen der größte Teil heute integraler Bestandteil der Republik Polen ist, müssen die Recherchen in Erbangelegenheiten häufig auf Polen ausgedehnt werden.

Um eine zielgerichtete und erfolgversprechende Recherche in den polnischen Standesämtern, Staats- und Kirchenarchiven und sonstigen relevanten Institutionen durchführen zu können, sind genaueste Kenntnisse über die geschichtlichen Zusammenhänge und den verwaltungstechnischen Aufbau von Standesamts- und Archivwesen in Polen unabdingbar, ebenso wie eine gute und breite Vernetzung zu polnischen Archiven, Ämtern und Behörden, über die ich verfüge.  Als Historiker und Experte für ostmitteleuropäische Migrationsgeschichte und die deutsch-polnischen Beziehungen, erfahrener Erbenermittler und langjährig tätiger, allgemein beeidigter und ermächtigter Dolmetscher und Übersetzer für die polnische Sprache garantiere ich Ihnen höchste Recherchequalität und bestmögliche Ergebnisse.

Meine Leistungen

Beratung

Beratung und Erarbeitung einer individuellen Vorgehensweise zur Erbenermittlung

Korrespondenz

Korrespondenz mit deutschen und polnischen Standesämtern, Archiven und sonstigen Ämtern und Behörden

Recherche

Recherchetätigkeiten in allen deutschen und polnischen städtischen, staatlichen, kirchlichen und privaten Archiven

Übersetzung

Übersetzung und Beglaubigung aller notwendigen Urkunden und Dokumente aus dem Polnischen ins Deutsche

Ihr zuverlässiger Partner für

  • Nachlassgerichte
  • Nachlasspfleger und -verwalter
  • Notare
  • Testamentsvollstrecker
  • Erbenermittlungskanzleien
  • Privatpersonen (nur mit Vollmacht)

Ihr Erbenermittler

Die professionelle und erfolgreiche Erbenermittlung verlangt fundierte historische und archivarische Kenntnisse. 
Ein umfangreiches und gewachsenes Netzwerk in Deutschland und Polen ist ebenfalls unabdingbar.

Über all diese Fähigkeiten und Kontakte verfüge ich, David Skrabania, ihr erfolgreicher Erbenermittler.
Mein Fokus liegt auf der Ermittlung von Nachlassnehmern im gesamten deutschsprachigen Raum und in Polen.

David Skrabania

Historiker, Erbenermittler, Dolmetscher/Übersetzer

  • geb. 1981 in Tarnowskie Góry (Tarnowitz)/Polen

  • 2006 bis 2012 Studium der Geschichte und Slawistik an der Ruhr-Universität Bochum

  • Master of Art (M.A.) mit Auszeichnung (Abschlussnote 1,0)

  • Stipendien der Ruhrkohle AG, des Landes NRW (Oktober 2011 bis September 2012), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD (Juni bis September 2013) und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (Januar 2014 bis Dezember 2015)

  • seit 2008 freiberufliche Tätigkeit als Erbenermittler, Dolmetscher, Übersetzer und Historiker

  • Erfolgreiche Beendigung des Promotionsverfahrens an der Fakultät für Geschichtswissenschaft der RUB im Juli 2018 (Veröffentlichung der Dissertationsschrift steht noch aus)

Meine Referenzen

Hier finden Sie einen kleinen Auszug in Form einer Referenzübersicht von Partnern, die mir und meinen Leistungen vertrauen.

  • RA Benninghoven
    Herne

  • RAe Kümmerlein, Simon und Partner
    Essen

  • RA Egbert Schenkel
    Bochum

  • RA Martin Gentz
    Bochum

  • RA Bianka Teuber
    Dortmund

  • RAe Werres & Coll.
    Köln

  • RAe Hafner • Starke • Oberfrank
    Augsburg

  • RAe Meier-Faust • Kuhn • Rose
    Bochum

  • Oberlandesgericht
    Hamm

  • Landessozialgericht
    Essen

  • Landgericht
    Bochum

  • Landgericht
    Krefeld

  • Amtsgericht
    Bochum

  • Amtsgericht
    Witten

  • Amtsgericht
    Hattingen

  • Amtsgericht
    Herne

  • Amtsgericht
    Herne-Wanne

Meine Publikationen

In den vergangenen Jahren habe ich viele Publikationen veröffentlicht. Eine kurze Übersicht finden Sie hier.

  • Notaufnahmelager Marienfelde. Aufnahme und Integration von Aussiedlern in Berlin. 1. April 1953 bis 1. Juli 2010 (Blaue Reihe. Schriftenreihe für Wissenschaft und Praxis, Bd. 4), Berlin 2011 (128 Seiten)

  • Przemiany tożsamościowe górnośląskich przesiedleńców w Berlinie 1964-1990 [Bewusstseinsveränderungen oberschlesischer Aussiedler in Berlin], in: Czasypismo, Nr. 3 (2013), Instytut Pamięci Narodowej [Institut für nationales Gedenken], Katowice 2013, S. 171-176

  • Keine Polen? Bewusstseinsprozesse unter Ruhrpolen 1880-1914, in: Studia Śląskie [Schlesische Studien], Bd. 72, Opole 2013, S. 117-140

  • Górny Śląsk z oddali. Perspektywa Górnoślązaków w Okręgu Ruhry [Oberschlesien aus der Ferne. Die Perspektive der Oberschlesier im Ruhrrevier], in: Linek, Bernard / Rosenbaum, Sebastian / Struve, Kai (Hgg.): Koniec starego świata – początek nowego. Społeczeństwo Górnego Śląska wobec pierwszej wojny światowej 1914-1918, Źródła i materiały [Das Ende der alten Welt - der Beginn der neuen Welt. Die Gesellschaft Oberschlesiens im Angesicht des Ersten Weltkrieges 1914-1918. Quellen und Materialien], S. 124-130

  • Górnośląscy przesiedleńcy w Berlinie, 1964-1990: sukcesy i problemy integracyjne. Próba zbliżenia z perspektywy mikrohistorycznej [Oberschlesische Aussiedler in Berlin, 1964-1990: Integrationserfolge und -probleme. Versuch einer mikrohistorischen Annäherung], in: Rosenbaum, Sebastian (Hg.): Górny Śląsk i Górnoślązacy. Wokół problemów regionu i jego mieszkańców w XIX i XX wieku [Oberschlesien und die Oberschlesier. Über die Probleme der Region und ihrer Bevölkerung im 19. und 20. Jahrhundert], Katowice, Gliwice 2014, S. 260-279.

  • Ausländerbeschäftigung und -ausbildung im Ruhrbergbau. Maßnahmen der zuständigen Institutionen als Reaktion auf sich verändernde Bedingungen der Nachwuchswerbung 1956-1989, in: Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau, Bd. 2/3 (2015), 67. Jahrgang, S. 93-104.

  • Aureli Topolnicki. Dokumente aus dem DP-Lager Wildflecken (Durzyn) in Deutschland 1945–1951/Spuścizna Aurelego Topolnickiego z obozu dla dipisów Wildflecken (Durzyn) z lat 1945–1951. Internetpublikation veröffentlicht bei Porta Polonica: http://www.porta-polonica.de/de/Atlas-der-Erinnerungsorte/aureli-topolnicki-dokumente-aus-dem-dp-lager-wildflecken-durzyn-1945-1951#body-place

  • Die Ruhrpolen/“Ruhrpolen“ – Polacy z Zagłębia Ruhry. Internetpublikation veröffentlicht bei Porta Polonica: http://www.porta-polonica.de/de/Atlas-der-Erinnerungsorte/die-ruhrpolen#body-place

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David Skrabania
Stiepeler Str. 108
44801 Bochum

Steuerangaben

St.-Nr.: 350/5236/1982
Finanzamt Bochum-Süd

Erreichbarkeit

Tel. 0234 / 77 31 288
Tel. 0177 / 55 33 360
Fax 0234 / 93 40 518

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